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  • Kinder und Bildung
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Wir brauchen mehr Wohnungen, Eigentum und einen intelligenten Verkehr.

500.000 Wohnungen bis 2025 bauen. Den Großteil des Wohnungsbaus leistet der private Sektor, deshalb wollen wir Investitionen ankurbeln. Aber auch die Kommunen leisten ihren Beitrag. Der Freistaat unterstützt sie beim sozialen Wohnungsbau. Wir führen das bisherige Förderprogramm für den kommunalen Mietwohnungsbau bis 2025 garantiert fort.
Eine staatliche Wohnungsbaugesellschaft gründen. Diesen Sommer wird die BayernHeim gegründet, um vor allem für untere und mittlere Einkommensgruppen Wohnraum zu schaffen. Dabei werden staatliche Grundstücke nutzbar gemacht. Bis 2025 soll die BayernHeim 10.000 Wohnungen neu schaffen – mit Schwerpunkt für soziale Berufe wie Erzieher und Pfleger.

Baumaßnahmen beschleunigen. Die Bayerische Bauverwaltung wird mit 250 zusätzlichen Stellen verstärkt. Die Planung, Genehmigung und Durchführung von Bauprojekten muss schneller werden.

Die staatliche Mietpreisbremse als Vorbild nehmen. Für staatliche Wohnungen wird eine Mietpreisbremse eingeführt: Keine Mietpreiserhöhungen über einen Zeitraum von fünf Jahren. Der Freistaat wird damit Vorbild sein.
Die Bayerische Eigenheimzulage und das Bayerische Baukindergeld Plus einführen. In Bayern wird die Bildung von Wohneigentum künftig für alle mit einer einmaligen Grundförderung von 10.000 Euro gefördert. Familien erhalten mit dem Baukindergeld Plus und dem Baukindergeld des Bundes zusammen 1.500 Euro pro Kind und Jahr über einen Zeitraum von 10 Jahren. Das sind 40.000 Euro für eine Familie mit zwei Kindern. Die Ausgestaltung soll nach einem Einheimischenmodell erfolgen, damit vor allem die Bayern davon profitieren.
Das Autoland Bayern in die Zukunft führen. Wir bekennen uns zum Auto nicht nur als Wirtschaftsfaktor, sondern als Kern der individuellen Mobilität. Wir wollen keine Fahrverbote. Wir setzen auf Zukunftstechnologien beim Antrieb und auf die Digitalisierung im Fahrzeugbereich. Ein Forschungs- und Anwendungszentrum in Straubing wird innovative Kraftstoffe entwickeln. Wir setzen den mit der bayerischen Wirtschaft im Juni 2018 abgeschlossenen Pakt zur Zukunft der Fahrzeugindustrie in Bayern um. Die Qualifizierung der Beschäftigten wird dabei im Mittelpunkt stehen.
Die Elektromobilität weiterentwickeln. Wir wollen die Elektromobilität deutlich voranbringen. Schlüsselfrage dabei ist die Batterietechnik. Wir bauen daher ein Forschungs- und Entwicklungszentrum für Batterietechnik an der Universität Bayreuth.
Den ÖPNV ausbauen und Strukturen vereinheitlichen. Wir brauchen einen besseren ÖPNV. Wir wollen einen einheitlichen ÖPNV-Tarif in ganz Bayern mit einem einheitlichen Ticket und flächendeckenden Verbundstrukturen mit der Möglichkeit zur Ticketbestellung auf einen Blick und Klick. Wir werden den ÖPNV mit 100 Mio. Euro zusätzlich pro Jahr fördern. Damit unterstützen wir kommunale Verkehrsverbünde, Smart- und Bürgerbusse und die Entwicklung landkreisübergreifender Buslinien. Zudem soll der Schienennahverkehr im Stundentakt zuverlässig fahren. Wir finanzieren in ganz Bayern die Neuanschaffung von 2.000 Bussen, 100 Trambahnen und 50 U-Bahnen.
Bis 2020 kostenloses WLAN in Bus und Bahn einführen. Wir werden bis 2020 den gesamten ÖPNV mit WLAN ausstatten.
Ein zuverlässiges Straßennetz sicherstellen. Wir setzen Ausbau und Modernisierung der Staatsstraßen auf hohem Niveau fort. Mit 20 Mio. Euro zusätzlich steht in diesem Jahr so viel Geld wie noch nie für Staatsstraßen zur Verfügung.

Wir investieren in eine bessere Kinderbetreuung und mehr Bildung

Bayerisches Familiengeld für maximale Wahlfreiheit einführen. Bayern unterstützt seine Familien mit dem Landeserziehungsgeld und dem Betreuungsgeld in besonderer Weise. Künftig sollen beide Leistungen im Familiengeld gebündelt und auch spürbar erhöht werden. Familien erhalten für das zweite und dritte Lebensjahr für jedes Kind monatlich 250 Euro, das sind insgesamt 6.000 Euro pro Jahr. Kinderreiche Familien haben besondere Unterstützung verdient: Deshalb gibt es ab dem dritten Kind 300 Euro, das sind insgesamt 7.200 Euro jährlich. Das Bayerische Familiengeld steht für größtmögliche Wahlfreiheit: Die Leistung ist unabhängig vom Einkommen und der Art der Betreuung. Alle Familien erhalten das Familiengeld – egal ob sie sich für die Betreuung zuhause oder in einer Kita entscheiden. Alle Familien mit kleinen Kindern erhalten damit mehr als bisher!
Qualitätsoffensive für alle Kinderbetreuungseinrichtungen fortsetzen. Statt nur auf Gebührenfreiheit zu setzen, wollen wir die Qualität der Betreuung steigern. 30.000 neue Plätze bis 2020 und längere Öffnungszeiten sorgen für ein deutlich besseres Angebot. Mit staatlicher Finanzierung sollen zudem in den nächsten fünf Jahren 2.000 Tagespflegepersonen in Kindertagesstätten neu eingestellt werden. Denn Erzieher sollen mehr Zeit für die individuelle Betreuung der Kinder haben.
Rechtsanspruch auf Ganztagesbetreuung umsetzen. Bis 2025 sollen 10.000 Hortplätze neu geschaffen werden. Zusammen mit dem Bund setzt Bayern den Rechtsanspruch auf Ganztagesbetreuung im Grundschulalter um. Berufstätige Eltern brauchen Flexibilität. Dafür sorgen ausreichende Betreuungsangebote auch nach der Kindergartenzeit.
Mit der Bildungsoffensive Plus mehr Lehrer einstellen. Um unser Spitzenniveau im Bildungsbereich zu halten, braucht es mehr Lehrer. Zu den bereits beschlossenen 2.000 neuen Stellen kommen daher bis 2023 nochmal 2.000 dazu. Mit zusätzlichen 4.000 Lehrerstellen bekräftigen wir unseren Anspruch: Bayern ist Bildungsland Nummer Eins!
Kinder noch individueller fördern. Unter dem Motto „Schule öffnet sich“ holen wir externe Fachkräfte in die Schulen. Schulpsychologen und Sozialpädagogen sollen übergreifend zusammenarbeiten. Wir stärken die Teams für Schulsozialarbeit mit 500 Fachkräften. Unser Ziel ist, dass nicht jeder Schüler das Gleiche bekommt, sondern das, was er wirklich braucht.
Dialekt als Teil unserer Identität unterrichten. Künftig wird es in der Schule einen Unterrichtsschwerpunkt „Mundart und regionale Kultur“ geben. Unsere regionalen Dialekte dürfen nicht verloren gehen.

Wir bauen Sicherheit aus und stärken den Rechtstaat

Neue Bayerische Grenzpolizei mit insgesamt 1.000 Stellen aufbauen. Das ist ein absolutes Alleinstellungsmerkmal in Deutschland. Die Bayerische Grenzpolizei hat bereits ihren Betrieb aufgenommen: Die neue Direktion der Bayerischen Grenzpolizei wurde zum 1. Juli in Passau eingerichtet. Mit moderner Technik, wie etwa Drohnen, sichern wir den gesamten Grenzraum in Bayern und wappnen uns vor Straftätern und illegaler Einwanderung.
Mehr Polizisten einstellen und Polizeipräsenz vor Ort ausbauen. Unsere Polizei leistet überall im Land großartige Arbeit! Sie verdient volle Rückendeckung und Stärkung. Zusätzlich zu den 2.000 schon beschlossenen Stellen schaffen wir 1.000 weitere Stellen bei der Polizei, die in der Fläche verteilt werden. Zusammen mit der Grenzpolizei sind das in den kommenden Jahren 3.500 neue Stellen. Das ist im bundesweiten Vergleich einmalig! Polizei muss dort sein, wo Gefahr droht. Wir werden daher vor allem die Polizeipräsenz an öffentlichen Plätzen, Bahnhöfen und U-Bahnen ausbauen.
Reiterstaffeln der Polizei als „Bayerische Kavallerie“ ausbauen. In jeder Großstadt in Bayern werden wir eine Reiterstaffel der Polizei einrichten und in München eine zweite. Insgesamt dann 200 Polizeipferde sind keine Nostalgie, sondern verschaffen der Staatsgewalt eine bessere Sichtbarkeit und mehr Respekt im öffentlichen Raum.
Die Justiz personell besser ausstatten. Mehr Polizei allein genügt nicht. Auch die Justiz braucht mehr Personal. Daher schaffen wir 100 Stellen für Gerichte und Staatsanwaltschaften und 100 Stellen für den Justizvollzug.
Ein Landesamt für Asyl und Rückführungen aufbauen. Um Asylverfahren zu verkürzen und schneller abschieben zu können, bauen wir ein Landesamt für Asyl und Rückführungen mit Sitz in Manching mit rund 1.000 Mitarbeitern auf. Wir bündeln dort die Zuständigkeiten innerhalb der Staatsverwaltung und beschleunigen das Zusammenwirken von Kommunen und Freistaat. Das neue Landesamt nimmt am 1. August seine Arbeit auf. Ebenfalls zur Beschleunigung der Asylverfahren stellen wir 100 neue Verwaltungsrichter ein.
Asylverfahren in sieben ANKER-Einrichtungen bündeln. Bestehende Transitzentren werden zu Ankunfts-, Entscheidungs- und Rückführungs-(ANKER-) Einrichtungen ausgebaut. Dort werden alle wesentlichen Behörden inklusive Ausländerbehörden und Verwaltungsgerichte gebündelt, um schnellere und effektivere Verfahren zu ermöglichen. Abgelehnte Asylbewerber können dadurch zügiger und direkt aus der ANKER-Einrichtung in ihr Heimatland zurückgeführt werden. Neue Standorte oder höhere Kapazitäten sind dafür nicht notwendig.
Mit eigenen Abschiebeflügen die Zahl der Rückführungen deutlich erhöhen. Rechtsstaatliche Entscheidungen müssen konsequent durchgesetzt werden. Bayern wird durch eigene Abschiebeflüge dafür sorgen, dass Ausreisepflichtige unser Land zügig wieder verlassen. Damit sich Ausreisepflichtige ihrer Abschiebung nicht entziehen können, werden wir die Zahl der Abschiebehaftplätze in Bayern weiter erhöhen und neben den bestehenden Einrichtungen in Eichstätt und Erding eine dritte Abschiebehafteinrichtung in Hof bauen.
Ein Bayerisches Rückkehrprogramm auflegen. Die bestehenden Programme zur freiwilligen Ausreise werden im Bayerischen Rückkehrprogramm gebündelt und damit deutlich effektiver. Um die Zahl freiwilliger Ausreisen zu steigern, werden wir hierfür gezielt Anreize setzen.
Mehr gemeinnützige Arbeitsgelegenheiten für Asylbewerber schaffen. Wer bei uns lebt, muss seinen Beitrag für die Gesellschaft leisten! Wir schaffen deshalb 5.000 zusätzliche gemeinnützige Arbeitsgelegenheiten für Asylbewerber und Geduldete. Mangelnde Mitwirkung werden wir stärker sanktionieren.
Randalierende Asylbewerber schneller abschieben. Wer gewalttätig ist, unsere Bürger angreift oder unsere Gesellschaftsordnung gewaltsam verändern will, muss unser Land rasch verlassen. Dafür richten wir eine Spezialabteilung im Landesamt für Asyl und Rückführungen ein, die die Asyl- und Abschiebeverfahren von Randalierern beschleunigt.
Keine falschen Anreize zur Zuwanderung setzen. Wir stellen von finanziellen Zahlungen auf Sachleistungen um, wo immer dies möglich ist. Denn wir wollen keine falschen Anreize zur Zuwanderung setzen.
Das Bayerische Oberste Landesgericht wieder einrichten. Wir stärken die Eigenständigkeit der bayerischen Justiz. Sitz des Bayerischen Obersten Landesgerichtes ist München, weitere Senate werden in Nürnberg und Bamberg eingerichtet. Ein Oberstes Landesgericht gibt es nur in Bayern.

Wir schaffen Modernität durch Digitalisierung

Schnelles Internet für alle ausbauen. Bis 2025 werden wir alle Haushalte im Land an das Gigabit-Netz anschließen. Optimale Infrastruktur ist die Grundlage, um bei der Digitalisierung Schritt zu halten.
Mobilfunkversorgung verbessern. Wir werden bis 2020 zusätzlich 1.000 Mobilfunkmasten aufstellen und einen Mobilfunkpakt mit der Wirtschaft und den Kommunen schließen. Bayern soll zur Modellregion für 5G werden.
Unsere Verwaltung digitalisieren. Das digitale „Rathaus rund um die Uhr und an jedem Ort“ soll als erstes in Bayern entstehen. Hierzu führen wir eine neue finanzielle Förderung der Kommunen ein. Unsere Verwaltung soll in zwei Jahren komplett digital sein. Außerdem beginnen wir mit Blockchain in der Staatsverwaltung.
50.000 digitale Klassenzimmer entwickeln. Digitale Bildung ist besonders wichtig. Deshalb werden wir die Schulen besser ausstatten: Mehr Tablets und weniger Büchertaschen! Dafür erhöhen wir die bisherige finanzielle Förderung.
Arbeitnehmer an der Digitalisierung teilhaben lassen. Arbeitnehmer müssen durch Weiterbildung für die Digitalisierung qualifiziert werden. Dafür führen wir Bildungschecks von bis zu 500 Euro für Mitarbeiter von kleinen und mittleren Unternehmen ein. Gemeinsam mit den IHKs und Handwerkskammern setzen wir digitale Bildungsberater ein. Der Digitalbonus wird fortgeführt.
Mit der BayernCloud Datensicherheit für Unternehmen herstellen. Wir entwickeln als erstes Bundesland für kleine und mittlere Unternehmen eine BayernCloud. Damit können sensible Unternehmensdaten gesichert und geschützt werden.

Bayern soll Zentrum der deutschen Forschungsavantgarde sein.

Raumfahrt als bayerische Schlüsseltechnologie aufbauen. Im Mittelpunkt steht das neue bayerische Raumfahrtprogramm „Bavaria One“. Wir gründen dafür eine eigene Fakultät der TU München in Ottobrunn. Schwerpunkte sind Satelliten, Erdbeobachtung, Raketentechnik und Quantensensorik.
Den Computer von übermorgen entwickeln. Derzeit wird in Garching einer der stärksten Hochleistungsrechner gebaut. Wir gehen den nächsten Schritt: Wir entwickeln einen bayerischen Supercomputer mit der 150-fachen Rechenleistung. Damit werden wir mit an der Weltspitze liegen. Außerdem beginnen wir mit der Entwicklung eines Quantencomputers. Das ist die Computertechnik von übermorgen.
Forschung zu künstlicher maschineller Intelligenz massiv ausbauen. Künstliche Intelligenz ist die digitale Schlüsseltechnologie unseres Jahrhunderts. Wir wollen Bayern zu einer der weltweit führenden Regionen machen. Dafür investieren wir in den nächsten fünf Jahren 280 Mio. Euro: Wir gründen ein bayernweites Kompetenznetzwerk mit den Münchener Hochschulen und mit Standorten in Erlangen, Würzburg, Augsburg, Bayreuth, Ingolstadt und Weiden.
Das Zukunftsthema Medizinforschung vorantreiben. Wir bauen ein Healthcare-Robotik-Zentrum in Garmisch-Partenkirchen, ein außeruniversitäres Forschungsinstitut für verbesserte Therapien gegen Immunerkrankungen, Krebs und Infektionen in Regensburg, ein hochschulübergreifendes Bayerisches Krebsforschungszentrum mit den medizinischen Fakultäten und Universitätsklinika in Erlangen, München, Regensburg und Würzburg sowie den modernsten digitalen OP-Saal der Welt im Herzzentrum München.
Mobilität visionär weiterentwickeln. Bayern wird innerhalb von 10 Jahren die europaweit erste Referenzstrecke für ein Hyperloop-System bauen - solargetriebene Personenbeförderung mit bis zu 1.000 km/h und ohne Lärmbelästigung. Zudem werden wir Bayern zu einer führenden Pilot- und Produktionsregion für individuellen Flugverkehr machen.
Die bayerische Hochschullandschaft stärken. Wir werten die Hochschule Rosenheim zur Technischen Hochschule auf und errichten in Waldkraiburg ein neues Zentrum für natürliche Materialien und innovative Stoffe. Mit der neuen Uni-Klinik in Augsburg, der neuen High-Tech-Universität in Nürnberg, dem Ausbau der Technischen Hochschule in Ingolstadt-Neuburg und allen laufenden Hochschulprojekten in ganz Bayern entstehen mindestens 18.000 neue Studienplätze. Bayern ist das Studenten-Land in Deutschland.
Den erstklassigen Kulturstandort Bayern weiter ausbauen. Neben den bereits beschlossenen Konzertsälen in München und Nürnberg werden wir ein drittes bayerisches Staatstheater in der Metropole Augsburg errichten.

Wir stehen zu Mittelstand und Handwerk.

Unternehmensansiedlungen in Bayern besser begleiten. Für eine Ansiedelungs- und Außenwirtschaftsstrategie aus einem Guss richten wir eine „Wirtschaftsagentur Bayern – Bavaria Trade and Invest“ ein. Sie vereint die Institutionen „Bayern International“, „Invest in Bavaria“ und die neue Aufgabe „Invest daheim“ unter einem Dach. Wir wollen gleichwertige Chancen in Stadt und Land fördern. Die neue Wirtschaftsagentur wird sich mit einem erweiterten Standort in Nürnberg und einem zusätzlichen Standort in Hof auf die Stärkung strukturschwacher Räume konzentrieren.
Arbeitsplätze im ländlichen Raum schaffen. Wir wollen den ländlichen Raum als Lebens- und Arbeitsraum weiter stärken. Mit „Invest daheim“ werden wir Unternehmensverlagerungen von den Zentren in den ländlichen Raum finanziell und organisatorisch unterstützen. Dazu werden wir einen Bayerischen Investitionsfonds mit 50 Mio. Euro Startkapital auflegen.
Existenzgründer besser unterstützen. Wir wollen Gründergeist fördern. Die Unternehmensgründung soll künftig an einem Tag möglich sein. Hierzu führen wir Fast Lanes für Gründer bei Behörden ein, wollen Statistikpflichten aussetzen und zur vierteljährlichen Umsatzsteuererklärung zurückkehren. Zur Unterstützung der digitalen Gründer richten wir in allen sieben Regierungsbezirken jeweils ein weiteres Digitales Gründerzentrum ein. Mit dem neuen GründerHub Bayern stärken wir die Beratungs- und Koordinationsangebote in allen Regierungsbezirken. Mit dem MediaLab in München und einem neuen MediaLab in Ansbach unterstützen wir die Start-Up-Szene im Medienbereich.
Handwerk stärken. Das Handwerk ist die tragende Säule der regionalen Wirtschaft in Bayern. Wir unterstützen das Handwerk, zukunftsfähig zu bleiben. Wir verstärken die Investitionsförderung für berufliche Bildungsstätten, erleichtern den Zugang zu Forschung und Entwicklung, schaffen neue Innovations- und Technologienetzwerke bei den bayerischen Handwerksorganisationen, richten in jedem Kammerbezirk ein Demonstrationszentrum „Innovatives Handwerk“ ein und stocken die Mittel für den Digitalbonus auf.
Bayerisches Fachkräfteprogramm auflegen. Mit einem Pakt mit der Wirtschaft wollen wir die Ressourcen im eigenen Land nutzen, um den Fachkräftebedarf zu sichern. Durch das Bayerische Fachkräfteprogramm sollen Jugendliche ohne Ausbildung, Langzeitarbeitslose oder Ältere qualifiziert werden. Unser Ziel sind über 100.000 zusätzliche Fachkräfte. Mit einem Weiterbildungspakt mit Wirtschaft und Gewerkschaften stärken wir die Nachqualifizierung.
Bayern als Tourismusland Nummer 1 in Deutschland stärken. Tourismus und Gastronomie sind ein besonderer Wirtschaftszweig. Bayerische Gemütlichkeit ist ein Exportschlager in der Welt. Mit einer neuen Tourismusoffensive wollen wir unsere Tourismusorte, Kurorte und Heilbäder stärken. Insbesondere fördern wir die Modernisierung kleiner Hotels, Pensionen und Heimatwirtschaften. Das ist auch ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der bayerischen Wirtshauskultur und zur Stärkung unserer Dörfer. An der Hochschule Kempten errichten wir ein Bayerisches Zentrum für Tourismus, das die vielfältigen Kompetenzen im Bayerntourismus bündeln und neue Impulse setzen soll.

Wir tun mehr für Gesundheit und Pflege

Medizinische Versorgung auf dem Land verbessern. Mit einer Landarztquote und einer neuen Landarztprämie wollen wir zusätzlich 1.000 Ärzte aufs Land bringen. Wir wollen eine flächendeckende wohnortnahe medizinische Versorgung mit Fach- und Hausärzten sichern.
Krankenhäuser stärken. Für die kommenden fünf Jahre ist für den Krankenhausbau ein Investitionsplus von 23 Prozent vorgesehen. Damit investieren wir über 3 Mrd. Euro, um die Krankenhausversorgung auf hohem Niveau zu halten.
Hebammen besser unterstützen. Werdende Mütter brauchen ein flächendeckendes Angebot in der Geburtshilfe. Freiberufliche Hebammen, die mindestens vier Geburten im Jahr betreuen, erhalten künftig einen jährlichen Bonus in Höhe von 1.000 Euro. Wir unterstützen Hebammen zusätzlich, denn junge Familien brauchen Hebammen und ihre Expertise in dieser sensiblen Phase.
Für mehr Pflegeplätze sorgen. Wir brauchen mehr Pflegeplätze. Bayern wird rund 1.000 neue stationäre und mindestens 500 neue Kurzzeitpflegeplätze einrichten. Für die stationären Pflegeplätze stehen 60 Mio. Euro jährlich zur Verfügung, für die Kurzzeitpflegeplätze weitere 5 Mio. Euro. Wir schaffen zusätzlich zum Bund mehr Angebote und entlasten pflegende Angehörige durch mehr Flexibilität!
Attraktivität der Pflegeberufe steigern. Pflegekräfte leisten täglich herausragende Arbeit für die Menschen. Sie sind eine unverzichtbare Stütze der Gesellschaft. Deshalb fordert der Freistaat Bayern den Bund auf, gemeinsam mit den Tarifpartnern dafür zu sorgen, dass in der Altenpflege flächendeckend nach Tarif bezahlt wird. Gute Pflege geht nur mit guten und gut bezahlten Pflegekräften.
Pflegende Angehörige mit dem Bayerischen Landespflegegeld wertschätzen. Familien und die Angehörigen von Pflegebedürftigen haben besondere Unterstützung verdient. Bayern unterstützt Pflegebedürftige künftig mit einem eigenen Landespflegegeld. Pflegebedürftige ab dem 2. Pflegegrad bekommen jährlich 1.000 Euro. Anträge können bereits gestellt werden, die erste Auszahlung ist für den Spätsommer geplant. Schätzungsweise 360.000 Anspruchsberechtigte können von dieser neuen Leistung profitieren. Das ist bayerische Generationenpolitik – Familiengeld für die Jüngsten und Pflegegeld für die Älteren!
Bayerisches Landesamt für Pflege gründen. Aufgaben im Bereich der Pflege, die bisher auf verschiedene Stellen verteilt sind, werden effektiv in einem eigenständigen bayerischen Landesamt für Pflege gebündelt. Wir wollen sicherstellen, dass die Hilfe besser bei den Menschen ankommt. Das neue Landesamt wird ab Sommer 2018 in Amberg aufgebaut.
Digitalisierung für die pflegerische Versorgung nutzen. Neue technische und digitale Lösungen können die Menschen im Alltag entlasten und in vielfältiger Weise bei der Pflege unterstützen. An der Hochschule Kempten gründen wir hierzu das neue Bayerische Zentrum Pflege Digital. Ein Healthcare-Robotik-Zentrum in Garmisch-Partenkirchen soll künftig die Entwicklung von Assistenten für Pflegebedürftige voranbringen.
Angebote für Hospiz– und Palliativversorgung aufstocken. Die Versorgungsangebote für schwerstkranke und sterbende Menschen sollen innerhalb der nächsten fünf Jahre für ganz Bayern verdoppelt werden. Wir schützen die unantastbare Würde des Menschen auch in der letzten Phase des Lebens. Hierzu brauchen wir qualitativ hochwertige Versorgungsangebote. Außerdem fördern wir in Bamberg den Aufbau eines weiteren Kinderhospizzentrums.

Wir schützen unsere Umwelt und setzen auf unsere Landwirtschaft

Mehr Vertrauen für unsere bäuerliche Kultur schaffen. Wir bekennen uns zur landwirtschaftlichen Nutzung. Dabei ist die konventionelle Landwirtschaft genauso wertvoll wie der biologische Landbau. Wir brauchen wieder mehr Vertrauen in die Arbeit unserer Bauern. Wir wollen auch in Zukunft bayerische Bauern und keine anonymen Agrarfabriken.
Landwirtschaftliche Flächen besser schützen. Für die CSU gilt „Freiwilligkeit vor Ordnungsrecht“ bei Umweltmaßnahmen. Für einen besseren Schutz landwirtschaftlicher Flächen wird der Freistaat mit den Landwirten einen Pakt zum Eigentum schließen.
Landwirtschaftsverwaltung zurück zu den Regierungen bringen. Die Landwirte brauchen direkte Ansprechpartner für ihre Belange vor Ort. Neben der Beratung können sie auch zu einem besonderen Bewusstsein und zur Akzeptanz unserer bäuerlichen Landwirtschaft beitragen. Wir wollen unsere Landwirtschaftsverwaltung daher wieder in die Bezirksregierungen integrieren und somit näher zu den Bauern bringen.
Digitalbonus für unsere Bauern einführen. Wir wollen innovativen Ackerbau fördern. Zur Reduzierung von Schädlingsbekämpfungsmitteln und für eine effizientere Bewirtschaftung wird ein 1.000-Feldroboter-Programm aufgelegt. Mit dem Digitalbonus unterstützen wir die Landwirte beim Wandel zum digitalisierten Betrieb.
Naturoffensive Bayern starten. Wir stärken die bayerischen Naturparke mit Naturparkzentren und Naturparkrangern. Naturschutz findet überall in Bayern statt.
In die Natur einladen. Wir wollen Umweltbildung stärken und das Naturerlebnis verbessern: Hierzu wollen wir ein Biodiversitätszentrum in der Rhön, ein Walderlebnis- und Eichenzentrum im Spessart, das „Zentrum Naturerlebnis alpin“ am Riedberger Horn und ein begehbares Donauaquarium zusammen mit dem Haus im Moos aufbauen.
Artenschutz mehr Bedeutung geben. Wir errichten das Bayerische Artenschutzzentrum in Augsburg. Insbesondere zum Schutz der Bienen richten wir eine Außenstelle in Veitshöchheim und für die Artenvielfalt im Alpenbereich eine Außenstelle in Laufen ein.
Mehr Lebensraum für Artenvielfalt schaffen. Das Bayerische Kulturlandschafts- und das Vertragsnaturschutzprogramm sind die besten Artenschutzprogramme in Deutschland. Sie umfassen mit rund 1,2 Mio. Hektar fast 40 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Flächen in Bayern. Wir stärken das bestehende Vertragsnaturschutzprogramm mit insgesamt 10 Mio. Euro.
Flächen schonen. Wir setzen auf Anreize statt auf Verbote. Verbote und starre Flächengrenzen sind der falsche Weg. Dies geht nur zu Lasten der kommunalen Selbstverwaltung sowie der Bürgerentscheidung vor Ort und schafft neue Bürokratie. Nach dem Motto „Innen statt Außen“ weiten wir stattdessen Städtebauförderung und Dorferneuerung aus und revitalisieren Ortskerne. Das belebt unsere Innenstädte und Dörfer.
Bayerische Entsiegelungsprämie einführen. Jeder Quadratmeter, der dauerhaft entsiegelt wird, wird finanziell gefördert. Dies bedeutet Durchlässigkeit für Wasser und Pflanzen und mehr biologische Vielfalt.

Wir eröffnen ein neues Kapitel der Demokratie in Bayern

Extremismus bekämpfen. Wir erteilen politischem Extremismus von links und rechts eine klare Absage. Wir müssen aber noch viel stärker agieren: Wir beziehen künftig die Landeszentrale für politische Bildungsarbeit in den Kampf gegen Extremisten gerade in den neuen Medien ein. Sie soll eine Strategie für mehr Objektivität in sozialen Medien und gegen digitale Hassprediger entwickeln.
Amtszeit des Bayerischen Ministerpräsidenten begrenzen. Wir wollen als erstes Bundesland eine Amtszeitbegrenzung von zehn Jahren für den Ministerpräsidenten einführen. Das verändert die Verfassungswirklichkeit und die politische Architektur in Bayern. Mit der Amtszeitbegrenzung werden wir ein Signal für ganz Deutschland setzen. Der Wechsel ist natürlicher Bestandteil der Demokratie.

Wir bewahren die bayerische Identität

Das Kreuz als Symbol für Menschenwürde, Nächstenliebe und Toleranz sichtbar machen. Mit der Vorgabe, dass unter Beachtung der Rechtsprechung in allen Behörden des Freistaats ein sichtbares Kreuz angebracht werden soll, hat der Freistaat ein wichtiges Zeichen gesetzt. Wir stehen zum Kreuz als religiöses Symbol, aber auch als das grundlegende Zeichen unserer kulturellen Identität.
Für Transparenzgebot bei Moscheevereinen sorgen. Islamistische Kräfte versuchen vor allem aus dem Ausland, über die Finanzierung von Moscheen und anderen Vereinen unseren demokratischen Rechtsstaat zu unterlaufen. Wir wollen die Kanäle der verdeckten Unterstützung aufdecken und – wo nötig – den Hahn zudrehen. Wenn ein Verein zu mehr als einem Drittel von außerhalb der EU finanziert wird, wollen wir wissen woher und von wem. Ansonsten sollte der Verein seine steuerrechtliche Gemeinnützigkeit verlieren.
Sprachförderung intensivieren und Wertekundeunterricht einführen. Nur wer richtig Deutsch kann und mit unserer Werteordnung vertraut ist, kann am normalen Schulunterricht teilnehmen. Wenn Zuwanderer ohne ausreichende Sprachkenntnisse zu früh in den Regelunterricht kommen, hilft dies weder ihnen noch unseren einheimischen Kindern. Aus den bisherigen Übergangsklassen werden daher Deutschklassen. Zuwanderer sollen neben intensiver Sprachförderung künftig auch Wertekundeunterricht bekommen.
Das kulturelle Erbe von Vertriebenen und Aussiedlern wertschätzen. Deutsche aus Russland sind keine Zuwanderer, sie sind Landsleute. Wir gründen ein Kulturzentrum für Deutsche aus Russland in Nürnberg. Das Kulturzentrum soll eine zentrale Anlaufstelle für die Deutschen aus Russland werden und Forum für ihre kulturellen Leistungen sein.